1. Juli 2011
3D Druck auf der nächsten Ebene
3D Druck, das ist fast ein wenig, wie die Replikatoren im Star Trek Universum. “Tee, Heiss, Earl Grey!” forderte Xhavier stets an. Auch wenn schon Lebensmittel, ja sogar Körperteile (d.h. Strukturen aus lebenden Zellen) gedruckt werden können, ist es entweder sehr teuer oder der Einsatz sehr begrenzt.
Das Funktionsprinzip ist im wesentlichen immer das gleiche. Ein Plotter (so eine Art Roboter mit einem Zeichenstift) Zeichnet mit dem gewählten Medium (Plastik, Schokolade, Zellen, …) Schicht für Schicht das plastische Objekt.
Ein Open Source oder besser Open Knowledge Projekt geht sogar schon fast so weit, eine sich selbst replizierende Maschine anzubieten. Aber es gilt eben doch nicht für alle Bauteile, insbesondere die Elektronik kann sich das Gerät nicht selbst basteln.

RepRap Reproduziert sich zu einem guten Teil selbst. Alle weissen Teile sind gedruckt.
Der Nachteil ist, dass die Ausgangsmedien meist recht teuer sind, viel Energie verbraucht wird und sich das drucken eigentlich nur bei Speziallfällen lohnt. Ein verlorengegangenes mechanisches Ersatzteil nachbilden, der medizinische Einsatz, wenn die Technologie ausgereift genug ist, usw…
Jetzt bin ich auf ein Projekt gestossen, welches das Thema auf eine ganz andere Ebene bringt: Die Energiequelle ist Licht, das Rohmaterial Sand, der Ideale Einsatzort die Sahara
Markus Kayser – Solar Sinter Project from Markus Kayser on Vimeo.
Es ist eine spannende Entwicklung, dass die grosse Wüste als Energie und hier auch als Rohstofflieferant immer interessanter wird.
